Amazonas-Regenwald reagiert auf El-Niño-Dürre mit neuen chemischen Schutzstoffen

Während des El-Niño-Ereignisses 2023–2024 – der schwersten Dürre, die jemals im Amazonasbecken verzeichnet wurde – stiegen die Sesquiterpen-Emissionen der Bäume sprunghaft an. Unerwartete Emissionen von Sesquiterpenalkoholen in der Regenzeit nach der Dürre deuten darauf hin, dass der Stressabwehrstoffwechsel des Waldes noch lange nach dem Ende der unmittelbaren Stressphase aktiv bleibt.

Biologische und umweltbezogene Faktoren, welche Isopren-Emissionen regulieren

Eliane Gomes Alves und ihre Kollegen haben die Isopren-Emissionen auf dem 80-Meter-Turm von ATTO über drei Jahre hinweg gemessen, um besser zu verstehen, wie diese Emissionen saisonal und unter extremen klimatischen Bedingungen wie El Niño variieren. Sie untersuchten auch, welche biologischen und ökologischen Faktoren die Isopren-Emissionen in die Atmosphäre regulieren.

Die erste Langzeitaufzeichnung von CO2 an ATTO

High-quality atmospheric CO2 measurements are sparse across the Amazon rainforest. Yet they are important to better understand the variability of sources and sinks of CO2. And indeed, one of the reasons ATTO was built was to obtain long-term measurements in such a critical region. Santiago Botía and his colleagues now published the first 6 years of continuous, high-precision measurements of atmospheric CO2 at ATTO.

Neue Publikation: Dürren beeinflussen Laubwechsel im Amazonasgebiet

Was die Saisonalität des Laubwechsels antreibt, verstehen wir immer noch nicht ganz. Aber wir wissen inzwischen, dass dies ein wichtiger Prozess ist, denn er beeinflusst die photosynthetische Kapazität des Waldes. Einfach ausgedrückt, sind junge Blätter effektiver bei der Photosynthese und der Sequestrierung von Kohlenstoff als alte. Das bedeutet, dass Bäume mit vielen alten Blättern weniger produktiv sind als nach dem Laubwechsel.