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Willkommen im Amazonas!

Willkommen auf unserer Website für ATTO, das Amazon Tall Tower Observatory! Die Forschungsstation liegt mitten im Regenwald des Amazonas im nördlichen Brasilien, etwa 150 km nördlich von Manaus. Sie wird gemeinsam von Wissenschaftlern aus Deutschland und Brasilien betrieben. Ziel des Projektes ist es, meteorologische, biologische und chemische Daten kontinuierlich aufzuzeichnen, so zum Beispiel die Konzentration von Treibhausgasen. Mit Hilfe dieser Daten wollen wir besser verstehen, wie der Amazonas mit der Atmosphäre und dem Boden interagiert. Die Amazonas-Region ist von großer Bedeutung für das globale Klima. Daher ist es wichtig, unser Verständnis dieser komplexen Prozesse zu verbessern. Erst dann werden wir in der Lage sein, präzisere Klimaprognosen zu entwickeln.

Schauen Sie sich auf der Website um und erfahren Sie mehr über die Forschung, die am ATTO Observatorium im Amazonas sowie in Laboren und Büros auf der ganzen Welt betrieben wird. Dabei bitten wir sie, zu beachten, dass nur ein Teil der Websiten-Inhalte auf Deutsch verfügbar ist. Deshalb wechseln Sie für aktuelle Nachrichten bitte die Sprache mit dem Regler oben rechts zu Englisch. Sie können uns auch in den Sozialen Netzwerken folgen und einen Einblick in die tägliche Arbeit der ATTO-Wissenschaftler bekommen und immer über die aktuellen Neuigkeiten, Veranstaltungen und die Amazonas Tier-Tagebücher auf dem laufenden bleiben.

Letzte Neuigkeiten

O boletim informativo de setembro de 2020 inclui novas publicações, informações sobre como ajudamos você a promover seus trabalhos, atualizações da equipe e muito mais.

Letzter Blog

Shujiro Komiya is a postdoc at MPI-BGC. He got his degrees at Meiji University in Tokyo and has a background in studying greenhouse gas dynamics in rice paddy fields. He now applies this in the Amazon rainforest at ATTO.

Neuigkeiten

Nora Zannoni und ihre Kollegen haben die BVOC-Emissionen am ATTO-Turm in verschiedenen Höhen gemessen. Konkret betrachteten sie ein bestimmtes BVOC namens α-pinene. Sie stellten fest, dass die chiralen BOVs an ATTO weder gleich häufig vorkommen noch das Verhältnis der beiden Formen über die Zeit, die Jahreszeit oder die Höhe konstant ist. Überraschenderweise entdeckten sie auch, dass Termiten eine bisher unbekannte Quelle für BVOCs sein könnten.
Chamecki und seine Koautoren analysierten, ob die sanfte Topographie unterhalb des Amazonas-Regenwaldes die atmosphärischen Turbulenzen beeinflusst. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie Open Access im Journal of the Atmospheric Science.
AGU Fall Meeting 2020 meeting will be held virtually during the original 7-11 December dates. We want to draw your attention to one session in particular: Tropical forests under a changing environment. Abstract submission deadline is 29 July.
Kürzlich erwähnten wir, dass ertrunkene Bäume entlang des Uatumã-Flusses wahrscheinlich die Ursache für die bei ATTO gemessenen erhöhten Methanemissionen sind. Nun untersuchten Angélica Resende und ihre Koautoren, wie sich Veränderungen im Überflutungsregime auf die Baumsterblichkeit in Überschwemmungsgebieten auswirken. Sie verglichen zwei Standorte im Amazonasbecken. Entlang des Jaú-Flusses ist die Umwelt in den Überschwemmungsgebieten noch weitgehend ungestört. Entlang des Uatumã bei ATTO hingegen hat sich das Überflutungsregime durch den Bau des Wasserkraftwerks Balbina weiter flussaufwärts verändert.
Santiago Botía und seine Koautoren analysierten bei ATTO Methan in der Atmosphäre. Über einen Zeitraum von fünf Jahren maßen sie das Methan zusammen mit anderen Eigenschaften wie Windgeschwindigkeit, Windrichtung und die Schichtung der Atmosphäre. Sie bemerkten häufige Pulse von Methanemissionen während der Nacht, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Überraschenderweise traten diese nächtlichen Ereignisse vor allem in den Monaten Juli bis September auf - der Trockenzeit im Amazonasgebiet. Botía et al. veröffentlichten die Studie Open Access in Atmospheric Chemistry and Physics, Issue 20: Understanding nighttime methane signals at the Amazon Tall Tower Observatory (ATTO).
Wenn Wälder brennen, erzeugen diese Brände eine Menge Rauch. Und dieser Rauch enthält gewöhnlich Ruß, auch "black carbon" genannt. Rußpartikel sind Aerosole, die Strahlung absorbieren und als solche die Erdatmosphäre und das Klima der Erde erwärmen können. Aber wir müssen noch viel über Aerosole, ihre Eigenschaften und ihre Verteilung in der Atmosphäre lernen. Eine offene Frage ist, wie der Ruß, der bei der Verbrennung von Biomasse in Afrika (d.h. Wälder, Grasland, Savannen usw.) freigesetzt wird, über den Atlantik in das Amazonasbecken transportiert wird und welche Rolle er dort spielt. Bruna Holanda und ihre Koautoren setzten sich in ihrer neuen, in ACP veröffentlichten Studie mit dieser Frage auseinander.

Blog: Stimmen aus dem Amazonas

Den Blog gibt es nur auf Englisch.

Eva Pfannerstill remembers her time in the ATTO project, and what it was like to perform research at a remote site in the Amazon Rainforest. The article was first published on EGU Blogs.
Marco Franco is a PhD student at the University of São Paulo (USP), in São Paulo, in the group of Prof. Paulo Artaxo. For his thesis, he studies the properties of aerosols in the Amazon and how they vary with height.
My name is Stefan! I’m a meteorologist and I have been working on the ATTO project since 2010. I heard about the Amazon Rainforest for the first time in my childhood. From that moment on I was really enthusiastic about this abundant ecosystem and passionate to get to know it.
Hi, my name is Akima! I studied meteorology at the University of Frankfurt. But back then I realized that I would love to work in the field instead of only sitting at my desk. When I was looking for options after graduation, there was an opportunity to participate in the ATTO project. I thought this was a fantastic chance to combine my background with exciting fieldwork and so I became PhD student at MPI-C in Mainz.
I’m Eliane Gomes-Alves. I have been working at ATTO since 2015 with measurements of plant emissions of Volatile Organic Compounds (VOC). To sample VOC emissions, we use equipment that was originally developed to measure gas exchanges between the air and plant leaves. It is called IRGA – infrared gas analyzer.
Hello everyone, my name is Pedro. I am a biologist and a lover of the world of plants. I first realized this during my undergrad. As an intern at the Institute of Botany of São Paulo, I participated in an ozone bio-monitoring project. Basically, it was all about exposing sensitive plants to this pollutant, ozone, in several locations around an oil refinery. After a few days of exposure, I looked at the leaves and checked if and to what degree they have injured due to the ozone.